Mittwoch, 24. März 2010

didacta 2010

Die didacta ist längst um und ich war leider nur kurz da, aber ich möchte hier noch einen Artikel-Link posten. Margita Feldrapp hat für WELT ONLINE einen Blick auf den Wandel in der Lehrerzunft geworfen und versucht die Frage zu beantworten, "warum verunsicherte Pädagogen auf der größten Bildungsmesse so anfällig für fragwürdige Ratgeber sind". Man rede über Methoden, aber nicht über Menschen, über Inhalte der einzelnen Stunde, nicht aber über das, was Ziel aller Erziehung sein müsse, nämlich ein mündiger Bürger zu werden, teilzuhaben an der Gesellschaft und Verantwortung zu übernehmen...
"Vielmehr gilt es, zum Credo zurückzukehren, das in der pädagogischen Literatur so häufig beschworen wie im Alltag vergessen wird: Auf die Authentizität des Lehrers kommt es an, sein Rückgrat, seine Begeisterungsfähigkeit, nicht auf ein Sammelsurium vermeintlicher Innovationen."
Hier geht es zum Artikel, viel Spaß beim Lesen.

1 Kommentar:

  1. Danke für den interessanten Link.
    Gar nicht so leicht, sich nicht irre machen zu lassen von all dem Geschrei um einen herum, wie Hilbert Meyer rät.
    Ich kann jedenfalls gut verstehen, dass Lehrer verunsichert sind und den neuesten Trend nicht verpassen wollen.
    Vor allem die Aussage von Joachim Bauer, dass der andere Mensch schlicht die stärkste Motivationsdroge für den Menschen sei, finde ich sehr spannend und ermutigend ...

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